Peter Lindbergh

»Darin sollte heute die Verantwortung der Fotografen liegen:
Frauen und letztlich jedermann vom Terror des Jugend-und Perfektionswahns zu erlösen.«
Peter Lindbergh


Peter Lindbergh (geboren 1944 in Lissa) ist einer der einflussreichsten Modefotografen der letzten vierzig Jahre.
 
Neben seinen ikonischen Fotografien, mit denen Lindbergh das Supermodel-Phänomen der 1990er-Jahre begründete,
präsentiert diese multimediale Schau mit rund 220 Objekten auch Filme sowie exklusives,
bisher ungezeigtes Material wie Storyboards, Requisiten, Polaroids und Kontakt-Abzüge.

Die Ausstellung wird von Thierry-Maxime Loriot kuratiert,
der in der Kunsthalle München bereits die Mode von 
Jean Paul Gaultier in Szene setzte.

CHARAKTER STATT OBERFLÄCHLICHER SCHÖNHEIT
 
Lindbergh führte mit seinen meist schwarz-weißen, den flüchtigen Moment einfangenden Fotografien
einen neuen Realismus in die Modefotografie ein und revolutionierte damit die Bildsprache
der bekannten Magazine und Mode-Labels. Als erster Modefotograf legte er den Fokus
auf die einzigartigen Persönlichkeiten seiner Modelle. 
Anstatt hübsch ausstaffierter menschlicher ›Kleiderständer‹ zeigt er selbstbewusste, ausdrucksstarke Charaktere.

Stand bis dato in den einflussreichen Modemagazinen die Kleidung im Vordergrund,
ging es nun um die Frauen, die diese Mode präsentierten:
Linda, Cindy, Naomi oder Kate – die Vornamen seiner Modelle zu nennen reichte künftig aus,
um zu wissen, von wem die Rede war.


Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
Theatinerstraße 8
(in den fünf Höfen)
80333 München
T: +49 89 / 22 44 12
M: kontakt@kunsthalle-muc.de


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